CDU Weinheim

Mehrzweckoption darf nicht hinten runter fallen

Auch die CDU Lützelsachsen meldet sich in Sachen Neubau der Lützelsachsener Gemeindehalle zu Wort. In einer Stellungnahme bringt der CDU-Ortsverband seine Sorge zum Ausdruck, dass durch das von der Stadtverwaltung gewählte Vorgehen beim Architektenwettbewerb die Mehrzweckoption „letztlich hinten runter fällt“. Die Lützelsachsener Christdemokraten erinnern dabei an die klare Beschlusslage des Gemeinderates, für den Hallenneubau in Weinheims größtem Ortsteil eine Erweiterungsmöglichkeit zur Mehrzwecknutzung vorzusehen.

Die Äußerungen von Bürgermeister Dr. Fetzner zu den aktuellen Herausforderungen bei der Initiierung des Architektenwettbewerbs erweckten leider nicht den Eindruck, dass die Stadtverwaltung die Beschlusslage des Gemeinderates besonders ernst nehme, heißt es in der Pressemitteilung. „Es klingt leider vielmehr nach einem Alibi-Manöver“, so Vorsitzender Florian Unger. Der aufrichtige Wille, die Mehrzweckoption als eine realistische Umsetzungsalternative zu verfolgen, sei nicht erkennbar.

Angesichts der Tatsache, dass es sich bei dem Hallenneubau um eines der wichtigsten Investitionsprojekte des stark wachsenden Ortsteiles für die absehbare Zukunft handle, sei es nicht nachvollziehbar, wieso man mit der dauerhaften Zukunftsfähigkeit dieses Investitionsobjektes so leichtfertig umgehe. Wenn die notwendigen Weichen heute nicht wenigstens im Sinne einer realistischen Perspektive gestellt würden, werde es die Möglichkeit der Mehrzwecknutzung für die Lützelsachsener Halle de facto nie geben. „Dann wäre das Ganze in der Tat nur eine Alibi-Veranstaltung, die an der Beschlusslage des Gemeinderates und den klaren Verpflichtungen aus dem Eingemeindungsvertrag völlig vorbei gehe“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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