CDU Weinheim

Russische Impressionen beim CDU-Ortsverband Oberflockenbach

Im Rahmen der Mittwochsveranstaltungen berichtete Doris Schmitt über die Reise des CDU-Bezirksverbandes Nordbaden nach Moskau und St. Petersburg. Um eine passende Atmosphäre zu schaffen, waren die Tische mit typisch russischen kunstgewerblichen Gegenständen, wie bemalten Schachtelpuppen, Bilder, Eier und Döschen mit feinster Lackmalerei, sowie Stoffpuppen in russischer Tracht dekoriert.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Herrmann trug Gerhard Schmitt zur Einstimmung auf seiner Zither die russischen Volksweisen: „Das einsame Glöcklein“ und das „Wolgalied“ vor. Als Begrüßungstrunk wurde den Gästen ein Wodka kredenzt. Nach einer allgemeinen Vorstellung der Situation des russischen Reiches und seiner Geschichte be-richtete Doris Schmitt anhand eines Videofilmes über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Moskau und St. Petersburg. Schon das Hotel „Ukrainia“ mit 30 Etagen erbaut im sog. „Zuckerbäckerstil“, einem Haupt- und mehreren Nebentürmen, beeindruckte die Reisegruppe.

Während einer Stadtrundfahrt konnten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten, die Basiliuskathedrale, das Lenin-Mausoleum, das Neujungfrauenkloster und vieles andere mehr kennengelernt werden. Ein wunderschöner Panoramablick über die Stadt war von den sog. Sperlingshügeln zu genießen. Natürlich wurde der Kreml und die Rüstkammer unter fachkundiger Führung besichtigt. Eine Omnibusfahrt führte zum Sommersitz der Zaren mit der Christi Himmelfahrtskirche und der Gottesmutter von Kasan mit ihren blauen Zwiebeltürmen. Nach der Rückfahrt ins Zentrum wurde die Gelegenheit wahrgenommen, das architektonisch eindrucksvolle Kaufhaus GUM zu besuchen. Beeindruckend war auch der Besuch der Metro mit ihren üppig ausgeschmückten Stationen und Gewölben. Im Schlafwagen ging es nach St. Petersburg, dem „Venedig des Nordens“, einer der schönsten Städte Europas. Auch hier begann der erste Besuchstag mit einer Stadtrundfahrt, vorbei an unzähligen Palästen, der Admiralität mit ihrer 72,5 m hohen Turmspitze am Ufer der Newa und dem Besuch der Peter-und-Paul-Festung mit der gleichnamigen Kathedrale, der Begräbnisstätte zahlreicher Zaren. Ein 4 Sterne Hotel, direkt am finnischen Meeresbusen gelegen, verwöhnte die Gäste mit höchstem Komfort.

Am nächsten Tag wurde das russische Museum mit seiner Sammlung von über 315.000 Exponaten besichtigt. Eine Omnibusfahrt brachte die Reisegruppe zur Kulturstadt Puschkin mit dem einzigartigen Katharinenpalast. Das eindrucksvolle Bauwerk im Barockstil (über 300m lang) birgt neben vielen prachtvollen Sälen, Galerien und Salons im Goldschmuck auch das wieder erstellte Bernsteinzimmer, das wegen seiner Einmaligkeit und seiner Geschichte besondere Beachtung fand. Am letzten Reisetag wurde der Winterpalast und die Eremitage besichtigt, wo hinter den Barockfassaden in über 1000 Räumen eine der weltgrößten Kunstgalerien untergebracht ist. Zum Schluß des Video-Vortrages waren sich die Gäste gemäß George Bernhard Shaw einig, wenn er 1929 schrieb: „Für Touristen ist Russland das interessanteste Land der Welt und es wird mit jedem Tag interessanter.“ Der Vorsitzende Werner Herrmann bedankte sich bei Doris und Gerhard Schmitt und wies auf die nächste Veranstaltung: „Kopftuch und Demokratie“ mit Referentin Dr. Gabriele Berrer-Wallbrecht am 2.März 2005 hin.

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