CDU Weinheim

Sturm im Wasserglas der GAL Weinheim

„Erstaunt, aber gelassen“ reagierte die GAL Weinheim auf die Vorwürfe der CDU zum Thema Contracting. „Erstaunt“ kann die CDU Weinheim gut nachvollziehen, schließlich haben wir der GAL den Spiegel vorgehalten. „Gelassen“ trifft es wohl eher nicht. Denn wie sonst ist das reflexhafte Reagieren der GAL noch am selben Tag zu verstehen?

Die in der Pressemitteilung der GAL vorgetragenen Argumente sind dann auch mehr polemisch als sachorientiert. Im Gegensatz zur GAL hat sich die CDU Weinheim an den einstimmigen Beschluss der Haushaltstrukturkommission gehalten, die vorgebrachten Vorschläge nicht in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Dies war verabschiedet worden, um Verunsicherungen zu vermeiden, bevor das vollständige Konzept entwickelt wurde. Im Gegensatz zur GAL, die erst jetzt einen Gesprächstermin mit dem Stadtkämmerer anregt, hat die CDU Weinheim bereits am 30. Januar ausführlich mit Jörg Soballa über die Haushaltssituation gesprochen. Im Gegensatz zur GAL hat die CDU Weinheim keine Polemik in der Öffentlichkeit betrieben, sondern sachliche Vorschläge innerhalb der Kommission vorgebracht.

Die CDU Weinheim kritisiert auch nicht das Energie-Contracting im Allgemeinen. Doch nur weil andere Kommunen bereits Contracting machen, bedeutet es nicht, dass wir es auch machen müssen, machen sollten und schon gar nicht, dass wir es auch dürfen. Eine Risikoabsicherung, wie von der GAL vollmundig vorgeschlagen, würde die Kosten nochmals erheblich steigern. Viele schlechte Vorschläge ergeben eben noch keinen guten.

Die mediale Überpräsenz der GAL Weinheim und ihres Multimandatsträgers Sckerl lässt vermuten, dass den drei Mandatstiteln noch der gefühlte Titel eines Oberbürgermeisterkandidaten hinzugefügt werden soll. Hier hat die GAL wahrhaftig die Zeichen der Zeit erkannt, je näher der Termin der Oberbürgermeisterwahl rückt.

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