CDU Weinheim

Ein Radweg für die Odenwaldortsteile

Pressemitteilung der CDU Kreistagsfraktion vom 23. Juni 2021

CDU-Kreistagsfraktion unterstützt Ausbau des Radwegenetzes im Rhein-Neckar-Kreis

Die CDU-Fraktion im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises zeigte sich erfreut, dass bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft die von der Fraktion eingebrachten bzw. mitgetragenen Ausbauwünsche zur Fortschreibung des Startnetzes und der Ausbau des Zielnetzes des Radverkehrs beschlossen wurden.

Diese Entscheidung, die noch endgültig am 20.07.2021 vom Kreistag zu beschließen ist, ist neben Oberflächenverbesserungen und Verbreiterungen bestehender Radwege, ein wichtiger nächster Schritt auf dem Weg zum Neubau wichtiger Radwegeverbindungen in der Bergstraßenregion.

Dazu zählt die Verbindung von Hirschberg über Rippenweier nach Oberflockenbach, für die sich die Weinheimer Kreisräte Inge Oberle und Manuel Just sowie der Hirschberger Kreisrat Christian Würz zusammen mit der CDU-Fraktion einsetzen oder die Strecke von Schriesheim über Wilhelmsfeld nach Altneudorf.

Mit der Aufnahme von Verbindungen in das Zielnetz kann dann der Bedarf eines Radweges gegenüber dem Regierungspräsidium nachgewiesen werden, um entsprechende Zuschüsse des Bundes und Landes zu erhalten. Originär für die Umsetzung ist die Ebene zuständig, die auch für die jeweils parallel verlaufende Straße zuständig ist. Das heißt bei einer Bundesstraße übernimmt der Bund sämtliche Kosten für einen begleitenden Radweg, das Land plant und baut. Bei Landesstraßen ist das Land für Planung, Bau und Kosten verantwortlich, bei kommunalen Straßen ist die kommunale Seite für Planung und Bau verantwortlich, kann aber bis zu 90% der Kosten über Zuschüsse von Bundes- und Landesmitteln erhalten.

Der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Frank Werner zeigte sich erfreut, dass jetzt in großen Schritten an der Schließung von Lücken im Radwegenetz gerade außerhalb der großen Städte gearbeitet werde. Ebenso erfreut über die Fortschritte war der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU), der sich in den letzten Jahren an vielen Stellen in Hintergrundgesprächen für die Verbindung von der Rheinebene nach Wilhelmsfeld bzw. Altneudorf und nach Oberflockenbach sowie an anderen Stellen im Kreis eingesetzt hatte. Schütte konnte u.a. entscheidend dazu beitragen, dass die Mittel für den Radwegebau im laufenden Landeshaushalt gegenüber dem Regierungsentwurf verdoppelt wurden und dass in den Regierungspräsidien zusätzliche befristete Stellen geschaffen wurden, um die Zuschussmittel des Bundes tatsächlich abrufen zu können.

Nur wenn sich die verschiedenen politischen Kräfte und Ebenen eng abstimmen, immer wieder vertrauensvolle Gespräche zum Beispiel mit dem Regierungspräsidium führen und gemeinsam an einem Strang ziehen, kann politisch erfolgreich gearbeitet werden und somit in diesem Fall tatsächlich Radverbindungen realisiert werden, waren sich die hiesigen Kreisrätinnen und Kreisräte einig.

 

Foto: Pixabay

Verwandte Beiträge

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert