CDU Weinheim

OV Weinheim stellt Weichen für die Zukunft

Jahreshauptversammlung im Zeichen der OB-Wahl

Rund 40 Mitglieder folgten der Einladung des Vorstandes zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des CDU Ortsverbandes Weinheim in „Seppl´s Herberge“ beim Stadion. Neben der turnusmäßigen Neuwahl des Vorstandes mit den vorangehenden obligatorischen Berichten des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer standen der Ausblick auf die diesjährigen Themenschwerpunkte sowie vor allem die bevorstehende OB-Wahl im Mittelpunkt.

In seinem Rechenschaftsbericht hob Vorsitzender Hans-Peter Masuch die vielfältigen Aktivitäten des CDU-Ortsverbandes in den vergangenen beiden Jahren hervor. Sein Dank galt allen Mitgliedern, insbesondere den Aktiven der Jungen Union, die sich in beispielhafter Weise in die beiden Wahlkämpfe vor den zurückliegenden Wahlen zum Landtag und Bundestag eingebracht hätten. Deren Einsatz habe mit Sicherheit wesentlich zu dem vergleichsweise guten Abschneiden der beiden CDU-Kandidaten (Georg Wacker / Landtag und Karl Lamers / Bundestag) beigetragen.

Als Schwerpunkte des Ortsverbandswirkens hob Masuch der weiteren Veranstaltungen zur Inneren Sicherheit (mit JU-Bundesvorstandmitglied Bastian Schneider), der Flüchtlingsproblematik (gemeinsamer Info-Abend mit der IG-West), zur Weinheimer Musik- und Kulturszene (in der „Villa Titiania“) und dem Pflegenotstand hervor. Darüber hinaus seien, nicht nur von Mitgliedern, die monatlichen Stammtische häufig besucht worden. Als Highlight erwies sich auch die von Inge Oberle organisierte Tagesfahrt ins elsässische Straßburg mit dem Besuch des Europaparlaments und der historischen Altstadt.

Neben dem Lob für das eigene Auftreten des Ortsverbandes sparte Masuch in seinen weiteren Ausführungen unter Beifall der Anwesenden nicht mit Kritik am Erscheinungsbild der Bundes-CDU. Die Fehleinschätzung der Bundeskanzlerin hinsichtlich des ungesteuerten Zuzugs von Flüchtlingen sowie die permanente Preisgabe bewährter konservativer Positionen der CDU hätten wesentlich zum katastrophalen Ausgang der letzten Wahlgänge geführt. Um einen weiteren Niedergang der Union zu verhindern müsse endlich innerparteilich ein Umdenken einsetzen und dem eingeschlagenen Linkskurs entgegengewirkt werden. Der CDU-Ortsverband werde, so versprach Masuch abschließend, sofern er als Vorsitzender weiter Verantwortung tragen könne, hier in bekannter Weise auch in Zukunft klar Position beziehen.

Die Versammlungsleitung und anschließende Wahl übernahm dann der langjährige frühere Landtagsabgeordnete Georg Wacker. Dieser führte die anwesenden Mitglieder routiniert durch den weiteren Abend. Die anstehenden Vorstandsneuwahlen lieferten dann auch Spitzenergebnisse für alle angetretenen Kandidaten. Im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Hans-Peter Masuch mit rund 90 Prozent der abgegebenen Stimmen. Als Stellvertreter fungiert weiterhin Frank Berner während – fast einstimmig gewählt – Hannah Werner sowie Sarah Ottinger, die bereits dem Vorstand in der abgelaufenen Amtsperiode angehörte, auf dieser Position neu hinzukamen. Nicht mehr zur Verfügung stand Dirk Hein, dem als Schatzmeister Rolf Schmidlin folgte. Das Amt des Pressesprechers übernimmt erneut Sascha Pröhl. Als Schriftführerin wählten die Mitglieder Sakine Pröhl neu ins Amt. Komplettiert wird der neue Vorstand durch bewährte und einige neue Kräfte als Beisitzer. Gewählt wurden in alphabetischer Reihenfolge: Alexia Beer, Christian Dubil, Klaus Hafner, Marion Hördt, Berthold Matthias, Heinz Meder, Günter Neumann, Christian Nobre-Matos, Judith Pröhl und Mirco Winz. Als Pflichtbeisitzer im Stadtverband bestätigten die Mitglieder Werner Schwalb einstimmig im Amt.

Ausblick auf den anstehenden OB-Wahlkampf

Zwischen den Wahlgängen standen zusätzlich noch die Berichte des Fraktions- und Stadtverbands- vorsitzenden Holger Haring sowie der Stadt- und Kreisrätin Inge Oberle auf dem Programm. Schwerpunkt der Ausführungen Holger Harings war der bevorstehende OB-Wahlkampf. Noch nie in den vergangenen Jahren, so hob Haring hervor, seien mit dem derzeitigen Hirschberger Bürgermeister Manuel Just die Chancen für einen Kandidaten der Mitte so groß gewesen, wie bei der diesjährigen Wahl. Deshalb gelte es alle Kraft auf den Wahlkampf zu legen und in großer Geschlossenheit dafür zu sorgen, dass die Nachfolge des scheidenden Oberbürgermeisters Bernhard durch den Wähler in verantwortungsvolle und erfahrene Hände gelegt werde.

In seinem Abschlusswort dankte der wiedergewählte Vorsitzende Hans-Peter Masuch den Anwesenden für das ihm und den übrigen Vorstandsmitgliedern entgegengebrachte große Vertrauen, das er als Verpflichtung für das weitere Handeln annehme. Auch er versicherte, dass für den CDU-Ortsverband in den kommenden Wochen der volle Einsatz für Manuel Just und einen klaren Sieg bei der OB-Wahl im Mittelpunkt stehen werde.

Beim Ausblick auf die nächste Kommunalwahl müsse das Ziel sein, dass die CDU erneut stärkste Fraktion im Rat bleibt und mit einem ansprechenden Kandidatentableau auch Erneuerungen im Rat der Stadt ermöglicht werden.

 

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