CDU Weinheim

Wahlhelferparty mit Besuch aus Berlin

“Wahlparty mit Zukunftsaussichten garnieren”, so nannte Roger Schäfer, Vorsitzender der CDU Weinheim, sein Anliegen auf der Burg Windeck. Zu diesem Zweck eingeladen waren neben Mitgliedern und Freunden der CDU deshalb auch die besonderen Gäste Kreisvorsitzender Dr. Stephan Harbarth MdB, Georg Wacker MdL und der CDU Landesvorsitzende sowie stellvertretenden Bundesvorsitzende Thomas Strobl MdB, die der Weinheimer CDU zu ihrem Wahlerfolg gratulierten. Roger Schäfer sprach den Weinheimer Parteifreunden seinen ausdrücklichen Dank und seine Hochachtung aus. Rückblickend resümierte er die Erfolge der CDU in der diesjährigen Kommunalwahl: wieder größte Fraktion mit einer starken, breit aufgestellten zweiten Reihe in den Ausschüssen. “Damit können wir zeigen, was wir draufhaben!”

Dr. Stephan Harbarth nahm insbesondere auf das sehr gemischte Publikum Bezug. Was ihn in Weinheim freue, seien die vielen auch jungen Gesichter. “Das macht Mut.” In der Tat waren mehr als ein Drittel der über 60 Gäste unter 30 Jahren. Georg Wacker warnte vor den grundlegenden Fehlern, die seit Amtsantritt der Grün-Roten Landesregierung gemacht wurden. “Jetzt werden Milliardenwohltaten im Hinblick auf 2016 vergeben, aber mit Geld lässt sich nicht alles begradigen”, so nahm er Bezug auf die Bildungspolitik und die jüngsten Finanzspritzen, die sich Baden-Württemberg nunmehr auch nur deshalb leisten könne, weil durch die Bafög-Umverteilungen Landesmittel frei würden. 

Der besondere Höhepunkt des Abends war der Besuch von Thomas Strobl. In baden-württembergischer Bescheidenheit lobte er zunächst den Ausgang von Europa-, Bundestag und Kommunalwahlen als “nicht ganz schlecht” für die CDU im Ländle und merkte an: “Allen Unkenrufen zum Trotz ist die CDU in Baden-Württemberg wieder voll da”. Mit 46% Stimmen war der Baden-Württemberger CDU Landesverband der stärkste bundesweit. Mit Blick auf die über 70.000 CDU Mitglieder im Land, aus allen Schichten und Altersgruppen, sei die CDU die einzige Volkspartei, die es in Baden-Württemberg gebe. Durchaus selbstkritisch räumt er ein: “Wir haben 2011 begriffen und die Fenster weit aufgemacht”. Anschließend erklärte Strobl die Hintergründe der Direktwahl des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016 durch die Mitglieder. Auch das sei eine der Maßnahmen, die 2011 von ihm beschlossen wurden. Mehrere Kandidaten für den Spitzenkandidaten zu haben sei deshalb auch wichtig für eine echte Wahl.

Kritische Töne fand Strobl für die Arbeit der grün-roten Landesregierung. Der Trainer sei ganz sympathisch, räumte er ein, aber “unsere Mannschaft ist einfach besser und kann wieder die richtigen Rahmenbedingungen für das Exzellenzland Baden-Württemberg schaffen.” Der vorletzte Platz in Sachen Länderverschuldung, 30% Zunahme der Einbrüche im Ländle und ungleiche Bevorzugung von Schülern in Gemeinschaftsschulen waren Beispiele von Strobl mit deutlichen Worten: “Das werden wir wieder ändern!”

… und die Wahlparty ging weiter bis kurz vor Mitternacht.

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